Crashkurs für mehr Selbstbewusstsein am Flipchart

(Video: 1 Min. 19 Sek.)

Über den Satz „Ich kann ja nicht zeichnen“ hatte ich in bereits meinem letzten Blogbeitrag geschrieben. Auch über die negativer Wirkung – und was man tun kann, um sich den Satz abzugewöhnen.

In diesem Artikel möchte ich jetzt einen Schritt weitergehen.

Indem ich behaupte: Wir alle können ein Meisterwerk schaffen. Jetzt sofort. Wie das geht, präsentiere ich hier in diesem Artikel.

Wir brauchen dazu lediglich einen Stift und ein Blatt Papier oder ein Flipchart. Wer ganz kühn ist, kann auch direkt eine Wand mit einem Fresko verzieren.

***

Bleiben Sie auf dem Laufenden…

mit meinen Cartoon Updates. Darin informiere ich Sie über aktuelle Artikel, Aktivitäen und gratis Veranstaltungen wie z.B. Webinare.

 

***

Mit dem Spiel „Meisterwerk“ die eigene Haltung verändern

Dafür tun wir Folgendes:

Schritt 1: Wir zeichnen einen Strich

Richtig gehört: Einen Strich. Was für ein Strich das sein soll? Es ist alles erlaubt – solange er meisterhaft ist.

Jetzt werden sich viele fragen: Ja, aber was IST ein meisterhafter Strich?

Die Antwort ist ganz einfach: Zeichne IRGENDEINEN Strich – das Meisterhafte kommt im zweiten Schritt dazu!

Schritt 2: Danach interpretieren wir den Strich

Das kennen sicher einige, die diesen Artikel gerade lesen: Man steht in einem Museum oder bei einer Vernissage vor einem Bild. Das Bild ist so, dass man eher wenig  damit anfangen kann. Sagen wir mal: es ist komplett dunkelbraun angemalt, mit ein paar Kratzern. Daneben hängt ein Kärtchen, auf dem eine euphorische kunstgeschichtliche Kurzinterpretation zum Bild steht. Und es steht ein Preis drauf. Nehmen wir mal ganz bescheiden: 50.000 Euro.

Das ist vorbildlich – und wir können das auch! Und genau das tun wir jetzt:

Wir interpretieren unseren Strich in der Manier eines Kunstkritikers oder einer Kunstkritikerin, der/die einen wichtigen Vortrag hält.

Dabei zeigen wir die historische und gegenwärtige Bedeutsamkeit des Werkes auf. Vielleicht nennen wir auch einen Schätzpreis (der mindestens fünfstellig sein sollte. Wobei ich empfehle, auch vor der Million nicht zurückzuschrecken – insbesondere wenn wenig zu sehen ist.) Und wir machen auf besonders herausragende Details aufmerksam, die das Bild auszeichnen.

Im Video oben habe ich genau das gemacht.

Schritt 3: Das Learning daraus

Wir stellen fest: Jedes Bild, jede Zeichnung, ja: selbbst jeder Strich hat das Zeug dazu, Kunst zu sein.

Für unsere Präsentation am Flipchart heißt das konkret: Wir selber können dazu beitragen, unsere Zeichnungen zu etwas Wertvollem zu machen. Indem wir sie wie Kunst behandeln. Das heißt konkret:

Wir nehmen als erstes eine positive, wertschätzende Haltung unseren Zeichnungen gegenüber ein.

Zweitens behandeln wir unsere Zeichnungen so, als ob sie wertvolle Kunstwerke seien. D.h. wir nehmen sie vorsichtig vom Flipchart ab. Wir legen sie sorgsam auf einen Tisch (nur zur Not auf den Boden – und dann mit besonderer Sorgfalt. Wir transportieren sie sauber zusammengerollt wie rohe Eier in schönen Röhren.

Drittens verkneifen wir uns jegliche Bemerkungen, die unsere Zeichnungen herabwürdigen würden. Sollte jemand anderer unterminierende Kommentare machen, dann soll er/sie einfach selber mal zeigen, was er kann. Entweder er/sie kann es auch nicht, dann ist schnell wieder Ruhe. Oder er/sie kann es – dann lässt sich von dieser Person etwas lernen!

Ich wünsche viel Spaß!

Barbara

***

Ihnen hat dieser Artikel gefallen und Sie würden gerne mehr von mir lesen?

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit meinen Cartoon Updates. Darin informiere ich Sie über aktuelle Artikel, Aktivitäen und gratis Veranstaltungen wie z.B. Webinare.

Menü