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Kreativ visualisieren, souverän präsentieren

“Ich würde gerne kreativ visualisieren und souverän präsentieren können. Aber ich kann leider überhaupt nicht zeichnen“ – diesen Satz höre ich von wahrscheinlich 99% aller Menschen, mit denen ich in meinem Business zu tun habe.

Von meinen KundInnen, wenn ich ihnen im Rahmen von Projektbesprechungen meine Zeichnungen präsentiere. Von den TeilnehmerInnen meiner Online Kurse, Masterclasses und Jahresprogramme. Und bei Netzwerkveranstaltungen, wenn ich erzähle, was ich beruflich mache. Meist schwingt in dem Satz offensichtliches Bedauern mit.

Vielleicht hast du das schon einmal selbst erlebt? Möglicherweise sogar bei einem Vortrag. Sehr oft fällt der Satz nämlich während ein Vortragender oder eine Vortragende gerade ein Flipchart gestaltet.

In diesem Artikel beleuchte ich einmal die folgenden drei Fragen:

  1. Warum sagen viele Vortragende „Ich kann nicht zeichnen” – während sie gerade visualisieren?
  2. Was ist die Wirkung dieses Satzes auf das Publikum?
  3. Und wie es dir gelingt, dieses Problem anzugehen – meine Tipps zu den ersten Steps

Warum sagen viele Vortragende „Ich kann nicht zeichnen“?

Die Antwort ist traurig, aber wahr: Weil sie es wirklich glauben.

Da stellt sich natürlich die Frage: Ist das überhaupt wahr?

Wenn wir uns einmal Vorschulkinder anschauen, dann stellen wir fest: Die meisten von ihnen zeichnen begnadet und mit Inbrunst. Meist bis zum Alter von ungefähr 6 Jahren.

Während der Schulzeit passiert dann leider oft irgendetwas, dass dazu führt, dass viele Kinder das Selbstvertrauen beim Zeichnen verlieren. Vielleicht hat ein Lehrer oder eine Lehrerin irgendein Bild nicht gemocht? Vielleicht kam auch von den Eltern ein negativer Kommentar? Wir wissen es nicht.

Übrig bleibt jedenfalls der negative Glaubenssatz „Ich kann nicht zeichnen“. Und dieser hält sich hartnäckig die nächsten 10, 20 oder sogar 30 Jahre. Verrrückt, oder?

Und vor allem sehr schädlich für die eigene Außenwirkung.

Barbara Roth beim Online Kurs am Flipchart

Entdecke die 5 Profi-Geheimnisse

Kreativ, einzigartig und erfolgreich visualisieren und präsentieren.

Ja, ich bin dabei!

Was ist die Wirkung auf das Publikum?

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Eine wundervolle, patente Business Kollegin hielt eine fantastische Flipchartpräsentation. Die Flipchartgestaltung war richtig gut gemacht: Inhaltlich absolut auf den Punkt. Dazu selbstgezeichnete, sofort klar erkennbare Visuals als Gedächtnisanker. Mit schnellen, dynamischen Strichen hervorragend visuell dargestellt. Insgesamt eine wirklich tolle visuelle Präsentation – und auch souverän rübergebracht. Aber mittendrin, bei einem wirklich eindrucksvollen Flipchart, kam der Satz “Ich kann nicht zeichen”.

Für mich (ich saß im Publikum) ein Hammerschlag. Denn exakt im selben Moment hatte ich mir gerade ihre Visualisierung angeschaut und dachte mir: Wow, super! (Ich fand das Objekt, das sie dargestellt hatte, sogar noch viel besser als ein Ähnliches, das ich kurze Zeit vorher zufällig auch visualisiert hatte.)

Das ganze Szenario war unendlich schade. Denn bis zu diesem Zeitpunkt strahlte die Vortragende absolute Zuversicht und Souveränität aus. Diese Wirkung verpuffte plötzlich. Sie wirkte deutlich unsicher und verletztlich.

Jetzt kann man sich fragen: Darf man/frau nicht auch einfach mal unsicher und verletztlich wirken? Wir sind doch alle nur Menschen!

Meine Meinung ist: jein. Natürlich ist es grundsätzlich ok, auch mal Unsicherheit und Verletzlichkeit zu zeigen. Allerdings sollte die Situation dafür die Richtige sein. Wenn ein Vortragender oder eine Vortragende eine Präsentation hält, dann geht das Publikum davon aus, dass es sich um einen Experten/eine Expertin handelt. Mit dem Satz „Ich kann nicht zeichnen“ wird dieser Expertenstatus beschädigt.

Das Publikum beginnt nämlich, die Zeichnung zu hinterfragen…und nicht nur die Zeichnung. Unser Gehirn kann da sehr kreativ sein und denkt dann vielleicht folgendermaßen:

„So, so! Sie sagt also, sie kann nicht zeichnen. Hm. Stimmt eigentlich. Der Strich da ist total schief. Und die Perspektive ist eigentlich auch völlig daneben. Die kann wirklich nicht visualisieren. Wahrscheinlich hat sie deswegen dieses Motiv gewählt. Weil sie andere Bilder noch viel weniger zeichnen kann. Ich frage mich, ob die nur ein Problem mit ihren Visualisierungen hat. Vielleicht ist die auch gar keine Expertin auf ihrem Gebiet. Eigentlich eine Frechheit, sich da vorne hinzustellen und was zu machen, was man gar nicht kann…”

Barbara Roth beim Online Kurs am Flipchart

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Kreativ, einzigartig und erfolgreich visualisieren und präsentieren.

Ja, ich bin dabei!

Kreativ visualisieren, souverän präsentieren – das sind die ersten Steps

Konkret kannst du in dieser Situation drei Dinge tun:

Erstens: Du kannst an deiner Haltung (deinem Mindset) arbeiten.
Und dich zum Beispiel fragen: Wer definiert eigentlich, wann ein Flipchart gelungen ist? Wann eine Zeichnung gut ist? Du brauchst nur einmal die Kunstgeschichte ansehen, um festzustellen: viele Maler, deren Gemälde heute Millionen wert sind, wurden zu ihrer Zeit als völlig unfähig gebrandmarkt. Hätte Picasso am Flipchart präsentiert – vielleicht wäre er in der Luft zerrissen worden? Aber hätte das seine Haltung verändert? Wahrscheinlich nicht.

In so einem Moment braucht es die innere Überzeugung “Ich kann zeichnen”. Diese Einstellung lässt sich gezielt aufbauen. In meinen Kursen und Trainings (und auch in vielen gratis Inhalten) arbeiten wir mit Kreativtechniken, die dir dabei helfen, lockerer und entspannter an Visualisieren heranzugehen. Und mit der Zeit immer selbstbewusster zu zeichnen.

Zweitens: Deine Zeichentechnik perfektionieren.
Du wirst dich zusätzlich deutlich sicherer und souveräner fühlen, wenn du die richtige Zeichentechnik beherrscht. Wenn du einfach weißt, wie du etwas zu Papier bringen kannst. Das gibt dir Souveränität. Und wenn dann mal eine Zeichnung schiefgeht? Kein Grund zur Panik. Das passiert mir auch ab und zu. In so einem Fall kannst du souverän reagieren. Weil du weißt, dass du grundsätzlich zeichnen kannst. Das macht dich stark und selbstbewusst. Du sagst dann mit einer gewissen Lässigkeit einfach: “Ui, das ging aber schief. Da fange ich nochmal an.” Dann trennst du das mißglückte Flipchart ab und beginnst neu.

Drittens: Gezielt dranbleiben.
Zeichnen muss man einfach üben. Umso öfter, umso besser wirst du. Das ist wie beim Musizieren, Sprachen lernen oder beim Sport. Insofern ist der wahrscheinlich wichtigste Tipp: Wenn du kreativ visualisieren und souverän präsentieren willst, dann bleib dran. In meinen Kursen liegt ein Fokus auch darauf: Für meine TeilnehmerInnen individuelle “Trainingspläne” zu erarbeiten, die sie in ihren Alltag integrieren können.

Visualisieren & Visual Storytelling selber lernen:

Mit meiner langjährigen Praxiserfahrung unterstütze ich Unternehmen und UnternehmerInnen dabei, gezielt ihr Potenzial zu entdecken und zu entwickeln-  und die gewünschten (Visualisierungs-)Ziele schneller und leichter zu erreichen:

Online Selbstlernkurs, Live Masterclasses & Jahresprogramm (online/blended)

Inhouse Trainings online, offline, blended, hybrid

Business Cartoons in Ihrem Unternehmen einsetzen:

Mit Business Cartoons können sperrige Themen in der internen Mitarbeiterkommunikation ebenso extern – von Klassischer Werbung bis Online Marketing – schneller und leichter auf den Punkt gebracht werden. Ich freue mich, wenn wir uns ein erstes, unverbindliches Beratungsgespräch (live oder online) ausmachen: barbara.roth@cartoonsbyroth.com, +43 699 18 25 91 35.

Weitere Einsatzmöglichkeiten von Business Cartoons & Visual Storytelling:

Maskottchen zeichnen lernen

In diesem Video präsentiert Andreas, Teilnehmer am Online Kurs „Entdecke die 5 Profi-Geheimnisse” seine Masterarbeit. Während des Kurses hat Andreas…

Zeichnen lernen
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Visualisieren und präsentieren am Flipchart - so klappt's.
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Kreativ visualisieren, souverän präsentieren

“Ich würde gerne kreativ visualisieren und souverän präsentieren können. Aber ich kann leider überhaupt nicht zeichnen“ – diesen Satz höre ich von wahrscheinlich 99% aller Menschen, mit denen ich in meinem Business zu tun habe.

Von meinen KundInnen, wenn ich ihnen im Rahmen von Projektbesprechungen meine Zeichnungen präsentiere. Von den TeilnehmerInnen meiner Online Kurse, Masterclasses und Jahresprogramme. Und bei Netzwerkveranstaltungen, wenn ich erzähle, was ich beruflich mache. Meist schwingt in dem Satz offensichtliches Bedauern mit.

Vielleicht hast du das schon einmal selbst erlebt? Möglicherweise sogar bei einem Vortrag. Sehr oft fällt der Satz nämlich während ein Vortragender oder eine Vortragende gerade ein Flipchart gestaltet.

In diesem Artikel beleuchte ich einmal die folgenden drei Fragen:

  1. Warum sagen viele Vortragende „Ich kann nicht zeichnen” – während sie gerade visualisieren?
  2. Was ist die Wirkung dieses Satzes auf das Publikum?
  3. Und wie es dir gelingt, dieses Problem anzugehen – meine Tipps zu den ersten Steps

Warum sagen viele Vortragende „Ich kann nicht zeichnen“?

Die Antwort ist traurig, aber wahr: Weil sie es wirklich glauben.

Da stellt sich natürlich die Frage: Ist das überhaupt wahr?

Wenn wir uns einmal Vorschulkinder anschauen, dann stellen wir fest: Die meisten von ihnen zeichnen begnadet und mit Inbrunst. Meist bis zum Alter von ungefähr 6 Jahren.

Während der Schulzeit passiert dann leider oft irgendetwas, dass dazu führt, dass viele Kinder das Selbstvertrauen beim Zeichnen verlieren. Vielleicht hat ein Lehrer oder eine Lehrerin irgendein Bild nicht gemocht? Vielleicht kam auch von den Eltern ein negativer Kommentar? Wir wissen es nicht.

Übrig bleibt jedenfalls der negative Glaubenssatz „Ich kann nicht zeichnen“. Und dieser hält sich hartnäckig die nächsten 10, 20 oder sogar 30 Jahre. Verrrückt, oder?

Und vor allem sehr schädlich für die eigene Außenwirkung.

Barbara Roth beim Online Kurs am Flipchart

Entdecke die 5 Profi-Geheimnisse

Kreativ, einzigartig und erfolgreich visualisieren und präsentieren.

Ja, ich bin dabei!

Was ist die Wirkung auf das Publikum?

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Eine wundervolle, patente Business Kollegin hielt eine fantastische Flipchartpräsentation. Die Flipchartgestaltung war richtig gut gemacht: Inhaltlich absolut auf den Punkt. Dazu selbstgezeichnete, sofort klar erkennbare Visuals als Gedächtnisanker. Mit schnellen, dynamischen Strichen hervorragend visuell dargestellt. Insgesamt eine wirklich tolle visuelle Präsentation – und auch souverän rübergebracht. Aber mittendrin, bei einem wirklich eindrucksvollen Flipchart, kam der Satz “Ich kann nicht zeichen”.

Für mich (ich saß im Publikum) ein Hammerschlag. Denn exakt im selben Moment hatte ich mir gerade ihre Visualisierung angeschaut und dachte mir: Wow, super! (Ich fand das Objekt, das sie dargestellt hatte, sogar noch viel besser als ein Ähnliches, das ich kurze Zeit vorher zufällig auch visualisiert hatte.)

Das ganze Szenario war unendlich schade. Denn bis zu diesem Zeitpunkt strahlte die Vortragende absolute Zuversicht und Souveränität aus. Diese Wirkung verpuffte plötzlich. Sie wirkte deutlich unsicher und verletztlich.

Jetzt kann man sich fragen: Darf man/frau nicht auch einfach mal unsicher und verletztlich wirken? Wir sind doch alle nur Menschen!

Meine Meinung ist: jein. Natürlich ist es grundsätzlich ok, auch mal Unsicherheit und Verletzlichkeit zu zeigen. Allerdings sollte die Situation dafür die Richtige sein. Wenn ein Vortragender oder eine Vortragende eine Präsentation hält, dann geht das Publikum davon aus, dass es sich um einen Experten/eine Expertin handelt. Mit dem Satz „Ich kann nicht zeichnen“ wird dieser Expertenstatus beschädigt.

Das Publikum beginnt nämlich, die Zeichnung zu hinterfragen…und nicht nur die Zeichnung. Unser Gehirn kann da sehr kreativ sein und denkt dann vielleicht folgendermaßen:

„So, so! Sie sagt also, sie kann nicht zeichnen. Hm. Stimmt eigentlich. Der Strich da ist total schief. Und die Perspektive ist eigentlich auch völlig daneben. Die kann wirklich nicht visualisieren. Wahrscheinlich hat sie deswegen dieses Motiv gewählt. Weil sie andere Bilder noch viel weniger zeichnen kann. Ich frage mich, ob die nur ein Problem mit ihren Visualisierungen hat. Vielleicht ist die auch gar keine Expertin auf ihrem Gebiet. Eigentlich eine Frechheit, sich da vorne hinzustellen und was zu machen, was man gar nicht kann…”

Barbara Roth beim Online Kurs am Flipchart

Entdecke die 5 Profi-Geheimnisse

Kreativ, einzigartig und erfolgreich visualisieren und präsentieren.

Ja, ich bin dabei!

Kreativ visualisieren, souverän präsentieren – das sind die ersten Steps

Konkret kannst du in dieser Situation drei Dinge tun:

Erstens: Du kannst an deiner Haltung (deinem Mindset) arbeiten.
Und dich zum Beispiel fragen: Wer definiert eigentlich, wann ein Flipchart gelungen ist? Wann eine Zeichnung gut ist? Du brauchst nur einmal die Kunstgeschichte ansehen, um festzustellen: viele Maler, deren Gemälde heute Millionen wert sind, wurden zu ihrer Zeit als völlig unfähig gebrandmarkt. Hätte Picasso am Flipchart präsentiert – vielleicht wäre er in der Luft zerrissen worden? Aber hätte das seine Haltung verändert? Wahrscheinlich nicht.

In so einem Moment braucht es die innere Überzeugung “Ich kann zeichnen”. Diese Einstellung lässt sich gezielt aufbauen. In meinen Kursen und Trainings (und auch in vielen gratis Inhalten) arbeiten wir mit Kreativtechniken, die dir dabei helfen, lockerer und entspannter an Visualisieren heranzugehen. Und mit der Zeit immer selbstbewusster zu zeichnen.

Zweitens: Deine Zeichentechnik perfektionieren.
Du wirst dich zusätzlich deutlich sicherer und souveräner fühlen, wenn du die richtige Zeichentechnik beherrscht. Wenn du einfach weißt, wie du etwas zu Papier bringen kannst. Das gibt dir Souveränität. Und wenn dann mal eine Zeichnung schiefgeht? Kein Grund zur Panik. Das passiert mir auch ab und zu. In so einem Fall kannst du souverän reagieren. Weil du weißt, dass du grundsätzlich zeichnen kannst. Das macht dich stark und selbstbewusst. Du sagst dann mit einer gewissen Lässigkeit einfach: “Ui, das ging aber schief. Da fange ich nochmal an.” Dann trennst du das mißglückte Flipchart ab und beginnst neu.

Drittens: Gezielt dranbleiben.
Zeichnen muss man einfach üben. Umso öfter, umso besser wirst du. Das ist wie beim Musizieren, Sprachen lernen oder beim Sport. Insofern ist der wahrscheinlich wichtigste Tipp: Wenn du kreativ visualisieren und souverän präsentieren willst, dann bleib dran. In meinen Kursen liegt ein Fokus auch darauf: Für meine TeilnehmerInnen individuelle “Trainingspläne” zu erarbeiten, die sie in ihren Alltag integrieren können.

Visualisieren & Visual Storytelling selber lernen:

Mit meiner langjährigen Praxiserfahrung unterstütze ich Unternehmen und UnternehmerInnen dabei, gezielt ihr Potenzial zu entdecken und zu entwickeln-  und die gewünschten (Visualisierungs-)Ziele schneller und leichter zu erreichen:

Online Selbstlernkurs, Live Masterclasses & Jahresprogramm (online/blended)

Inhouse Trainings online, offline, blended, hybrid

Business Cartoons in Ihrem Unternehmen einsetzen:

Mit Business Cartoons können sperrige Themen in der internen Mitarbeiterkommunikation ebenso extern – von Klassischer Werbung bis Online Marketing – schneller und leichter auf den Punkt gebracht werden. Ich freue mich, wenn wir uns ein erstes, unverbindliches Beratungsgespräch (live oder online) ausmachen: barbara.roth@cartoonsbyroth.com, +43 699 18 25 91 35.

Weitere Einsatzmöglichkeiten von Business Cartoons & Visual Storytelling:

Maskottchen zeichnen lernen

In diesem Video präsentiert Andreas, Teilnehmer am Online Kurs „Entdecke die 5 Profi-Geheimnisse” seine Masterarbeit. Während des Kurses hat Andreas…

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