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Deinen kreativen Lebenstraum finden & verwirklichen – meine 12 Top-Tipps

Ich weiß nicht, was dein Lebenstraum ist.

Mein Lebenstraum ist es, als Business Cartoonistin, Trainerin und Künstlerin mehr Freude, Spaß und Humor in die (Business) Welt zu bringen – und Menschen zu inspirieren & zu bestärken, ihr eigenes kreatives Potenzial zu entdecken und so ihren eigenen Lebenstraum zu leben.

Falls dein eigener Lebenstraum in Richtung „Irgendwas Kreatives mit Zeichnen, Cartoons oder Visualisieren“ geht, dann kann ich dir, glaube ich, ein paar wertvolle Tipps geben. Auch wenn du einen Beruf hast, in dem du oft präsentierst oder visualisierst und dir jetzt ein einzigartiges Image aufbauen möchtest – dann kannst du dir hier Inspirationen holen.

Daher habe ich in diesem Artikel meinen Weg zu meinem Lebenstraum und meine wichtigsten Erkenntnisse daraus notiert. Ich wünsche dir, dass du so die eine oder andere Abkürzung nehmen kannst.

Tipp #1: Du hast eine Idee? Warte nichts, sondern fang jetzt sofort mit deiner Business Idee an!

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Heute lebe ich meinen Traum

Ich entwickle Business Cartoon Konzepte für Unternehmen in Wien, Österreich, D.A.CH und weltweit. Darüber hinaus biete ich meine Cartoons auch in meinem Cartoonshop an. Und ich habe Online & Offline Trainings entwickelt, in denen meine TeilnehmerInnen souverän und selbstbewusst ins Visualisieren kommen, ihren eigenen Stil finden und die eigenen Potenziale entwickeln.

Das Feedback von meinen KundInnen und TeilnehmerInnen an meinen Online Kursen, Masterclasses und meinem Jahresprogramm bestätigt mich darin, dass es mir gelingt, Humor in die Business Welt zu bringen, Menschen dazu zu inspirieren, ihren eigenen Lebenstraum zu erkennen – und selbstbewusst den ersten Schritt zu setzen.

Tipp #2: Glaub an deinen Lebenstraum – auch wenn die Welt um dich herum ihr dir ausreden will.

Ich weiß noch, wie das Leben in der Zeit war, bevor ich beschloss, offiziell Cartoonistin zu sein. Ich schreibe ganz bewusst „offiziell“ und meine damit die Gründung von CartoonsbyRoth mit Logo und Webseite und allem Drumherum.

Lange davor, genauer gesagt bereits 35 Jahre früher, hatte ich schon „inoffiziell“ Cartoons gemacht.

Alles fing während meiner Schulzeit an – aber ich realisierte es erst viele Jahre später.

Cartoons habe ich schon mit 15 gezeichnet, damals als Ablenkung während der besonders langweiligen Unterrichtsstunden. Nie hätte ich daran gedacht, dass daraus einmal ein „ernsthaftes“ Business wird.

Tipp #3: Vertrau darauf: du kannst heute aus allem, wirklich allem, ein Business machen! Frag Menschen, die dir positiv gesinnt sind (und die vielleicht bereits erfolgreiche UnternehmerInnen sind, wie sie es angehen würden.

Später, in den späten 80er und frühen 90er Jahren, zeichnete ich Cartoons parallel zu meinem Studium in Berlin. Übrigens habe ich nichts mit Zeichnen, Illustration, Grafik oder Kunst studiert. Sondern ich habe einen Magister in Anglistik, Germanistik und Theaterwissenschaft von der Freien Universität Berlin. Dank eines Erasmus Stipendiums der EU habe ich auch ein Jahr in Großbritannien studiert.

Zu jener Zeit entstanden, sozusagen nebenbei, vor allem gesellschaftskritische und politische Karikaturen. Einige davon habe ich auch erfolgreich verkauft – an Tageszeitungen und Magazine.

Damals gab’s noch kein Internet wie heute. Das hieß für mich: ich habe die Cartoons in die Post getan (oder, sofern in Berlin, persönlich vorbeigebracht.) Der Begriff copy & paste hatte noch seine ureigenste Bedeutung und wurde mit Schere und Kleber durchgeführt – ich bin unendlich froh, dass diese Zeiten vorbei sind.

In den folgenden Jahrzehnten ging das mit den Cartoons irgendwie unter. Das lag einerseits daran, dass ich bereits während meines Studiums begann, als Regie- und Dramaturgiehospitantin und in Folge Regieassistentin zu arbeiten – denn damals war mein Lebenstraum noch, eines Tages als Regisseurin zu arbeiten.

Oft hatte ich den Eindruck, ich und meine Cartoons seien „nicht gewollt“

Viele Jahre lang fühlte sich die Verwirklichung meiner Träume immer wie ein Kampf an, der mich überforderte. Und oft war der Gegenwind, auch und gerade von Familie, Freunden oder Ex-Partnern sehr stark.

Ich glaube, sehr oft ist so ein Gegenwind einfach ein Zeichen dafür, dass du etwas Unbekanntes, Innovatives machst. Ich lese oft Biographien von Menschen, die heute weltbekannt sind und die alle Welt bewundert. Sehr oft schreiben diese Menschen, dass sie bekämpft, lächerlich gemacht wurden, als Fantasten abgestempelt wurden usw.

Am besten lebst du einfach damit, dass dein Umfeld dich für verrückt hält.

Tipp #4: Wenn wenn dir andere Menschen sagen: „Damit wirst du NIE Geld verdienen!“ oder „Das funktioniert NIE!“ – dann bist du auf dem richtigen Weg, etwas Innovatives zu schaffen.

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Vom Lebenstraum Theaterregie nach Japan

Ich begann an Theatern, Opernhäusern, Musical- und Kabarettbühnen in Berlin, Hamburg, Bremen, Frankfurt und Oslo. Sowie als freie Regisseurin im Berlin der 90er Jahre. (Ich sage nur: Experimentelles Theater in Häuserruinen in Ostberlin…)

Irgendwann kam dann der Punkt, wo ich 30 wurde und das Gefühl hatte, irgendwas läuft nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Tipp #5: Für Kreativität brauchst du mentale Stärke – hol dir einen Coach, geh ich eine Mastermind-Gruppe oder organisier ein privates Powerteam mit Gleichgesinnten, die etwas Großes erreichen wollen.

Ja, das Theaterbusiness ist spannend und faszinierend – aber für mich hieß das ganz profan 12 Stunden arbeiten am Tag (teils auch in der Nacht und an fast allen Wochenenden), sehr wenig Geld zu verdienen und nach jeder Premiere zu denken: „Zum Glück ist das jetzt vorbei!“

Eher zufällig und ohne konkrete Absicht hatte ich damals schon begonnen, nebenbei für eine Werbeagentur als Copywriterin zu arbeiten. Nach dem Motto: „Du hast ja Germanistik studiert – probier doch mal, ob du auch texten kannst.“

Und dann passierten drei Dinge parallel: Mein Lebenstraum Regisseurin begann sich immer mehr in Luft aufzulösen, meine damalige Beziehung scheiterte und mein Vater starb.

Mein Glück war, dass ich genau zu diesem Zeitpunkt die Chance hatte, mich für ein Kulturaustauschprogramm mit Japan zu bewerben.

Tipp #6: Wenn du bei einer Sache den Gedanken hast „Das wär ja verrückt!“ – dann solltest du diesem Impuls nachgeben. Er wird dich weiterbringen, auch wenn du noch nicht weißt, wohin.

Damals hatte ich bereits mehrere Jahre Japanisch gelernt, Japan bereits zweimal besucht und war wild darauf, mehr über das Land zu erfahren und auch einfach wegzukommen von meinem Leben in Berlin. Ich bewarb mich also – und wurde im ersten Durchgang abgelehnt (was mich unendlich deprimierte und nicht zu meinem Selbstwertgefühl beitrug.)

Wie durch ein Wunder erhielt ich jedoch einige Monate später einen Anruf: Es sei jemand ausgefallen – ob ich nicht doch noch nach Japan gehen wolle.

(Am Rande bemerkt: Ich hatte auch mein Auslandsstipendium in England schon als Nachrückerin erhalten – irgendwie scheint die zweite Chance ein Motto in meinem Leben zu sein…)

Tipp #7: Es gibt nicht nur den einen, wahren, ultimativen & direkten Weg zum Ziel – sondern viele Umwege, versteckte Pfade und andere Möglichkeiten, ans Ziel zu kommen.

Exotische Auszeit & Rückkehr mit Hindernissen

Ich ging also nach Japan – und eine fantastische Zeit in meinem Leben begann.

Es wäre zu viel, in diesem Artikel meine Erfahrungen in Japan auch nur annähernd beschreiben zu wollen.

Nur so viel: Ich wurde in den Südwesten Japans geschickt, nach Kagoshima (auch: „Das Florida Japans“ genannt). Umgeben von Palmen, Reisfeldern und Vulkanen lernte ich dort wundervolle Menschen und eine für mich faszinierende Kultur kennen und lieben. Plötzlich fühlte es sich so an, als ob aus meinem Lebenstraum doch noch was werden könnte.

Nach meiner Rückkehr aus Japan wurde es wieder etwas holpriger: Wenige Wochen nach meiner Ankunft in Berlin konnte ich im Fernssehen den Angriff auf das World Trade Center in New York verfolgen. Und schon während des Berichtes dachte ich mir: Das bedeutet jetzt nichts Gutes.

So kam es auch. Kurz gesagt: Meine Pläne, in der Berliner Werbeszene als Texterin Fuß zu fassen, waren das wahrscheinlich dümmste Timing meines Lebens. Denn nach 9/11 implodierte die Berliner Werbeszene.

Aus der Not heraus beschloss ich, von Berlin wegzugehen. Die Optionen waren Hamburg oder Wien. Hamburg wegen der Werbeszene – und Wien wegen des Lebensgefühls, dem Klima und der Tatsache, dass meine Oma damals noch dort lebte (ich selber bin ich Wien geboren).

Tipp #8: Folge bei wichtigen Entscheidungen deinem Herzen & deiner Intuition. Die bringen dich dahin, wo dein wahres Potenzial verborgen ist.

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Wien siegte

Was vor allem damit zu tun hat, dass ich ein Sommermensch bin. In Japan hatte ich mich in das subtropische Klima der südlichsten Insel Kyushu, auf der ich gelebt hatte, verliebt.

So toll Hamburg für die Karriere gewesen wäre, so schrecklich war für mich die Vorstellung von Sommertagen mit 20 Grad und frischem Zugwind durch gekippte Fenster. Das, was in Hamburg Sommer ist, ist für mich maximal Frühlingsbeginn. Und erst ab 25 Grad erreiche ich meine wirkliche Wohlfühltemperatur.

Ich ging also nach Wien und schlüpfte erst mal zwei Monate bei meiner Oma unter. Dann begann ich von Null in der Wiener Werbeszene, indem ich Türklinken putzte und dabei Wien zum ersten Mal im beruflichen Kontext kennenlernte.

Bis dahin war ich zwar oft in Wien gewesen, aber halt einfach auf Besuch, bei meiner Oma. Ich hatte mir die Sehenswürdigkeiten angeschaut, war in die Musicaltheater gegangen, war mit meiner Oma beim Heurigen gewesen – aber vom Business in Wien hatte ich null Ahnung und null Kontakte.

Ich begann, in der Wiener Werbeszene Klinken zu putzen

Lustig war das nicht. Doch Schritt für Schritt fasste ich Fuß in Wien. In den besonders schwierigen Anfangszeiten ging ich abends immer zu Veranstaltungen der WKO (für Deutsche: das ist die Wirtschaftskammer, das Pendant zur IHK in Deutschland). Denn neben dem Networking gab’s dort auch immer ein Buffet, d.h. ein gratis Abendessen.

Tipp #9: Gerade wenn du kreativ arbeiten möchtest, brauchst du trotzdem Zahlen, Daten und Fakten. Lerne zu kalkulieren und zu verkaufen. Wenn es dein Business sein soll, musst du gerade anfangs in der Lage sein, selber zu verkaufen.

Zuerst arbeitete ich als Freelancerin für Werbegenturen und zog in eine WG. Kurze Zeit später bekam ich meine erste Festanstellung in einer Werbeagentur und mietete eine eigene Wohnung. Ich bekam einen begehrten Job bei der Publicis Group Austria, auf Englisch und mit einem amerikanischen Creative Director.

Doch ich spürte, dass ich im Herzen Unternehmerin bin und keine Angestellte.

Tipp #10: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt (Pippi Langstrumpf). Das geht auch für dein Business. Dafür musst du als erstes wissen, was dein Lebenstraum ist – und du brauchst Hartnäckigkeit und Überzeugung, um ihn zu verwirklichen.

Bis zur Gründung von CartoonsbyRoth dauerte es jedoch noch einige Jahre. Was vor allem daran lag, dass ich zu lange nicht verstanden habe, worin meine Einzigartigkeit besteht – und wie ich ein Geschäftsmodell daraus machen kann.

Der erste Anstoß war ein Kreativurlaub in Griechenland. Wo ich spontan Cartoons zeichnete und so positives Feedback bekam, dass ich mir dachte: Da muss was dran sein.

Der zweite Anstoß, zwei Wochen später, war eine Gesundheitswoche meiner Krankenkasse. Die Session „Aquagymnastik“ war so inspirierend, dass ich danach Cartoons davon zeichnete. Als ich die Cartoons abends in der Runde der TeilnehmerInnen herzeigte, sagte eine Teilnehmerin, ob ich solche Zeichnungen auch für ein Poster machen könnte.

Mein kreativer Lebenstraum beginnt…

Damals fing mein Business an. Und ich entwickle es noch heute ständig weiter. Meist inspiriert durch KundInnen, die mich nach etwas Speziellem fragen – woran ich oft bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gedacht hatte, dass ich es anbieten könnte.

Tipp #11: Du möchtest ein kreatives Geschäftsmodell entwickeln? Hör deinen KundInnen (oder potenziellen KäuferInnen) aufmerksam zu. Sie haben viele Antworten, Ideen oder Wünsche, die dich auf die richtige Fährte bringen.

Heute entwickle ich individuelle Business Cartoon Konzepte für Unternehmen in Wien, Österreich, D.A.CH und weltweit. Darüber hinaus biete ich Trainings (online, live – auch inhouse für Unternehmen) an. Und ich habe einen Cartoon Shop, wo ich sowohl Cartoon Zeichnungen zum Downloaden anbiete als auch Objekte, die mit meinen Cartoons bedruckt sind (meine Cartoon Collection).

Beim Aufbau meines Online Business hat mich Sigruns Online MBA entscheidend weitergebracht.

Ich lebe in Wien, und ich habe hier in Wien vor inzwischen fast 10 Jahren meinen Traummann kennengelernt, mit dem ich zusammenlebe.

Rückblickend ist für mich der rote Faden in meinem Leben erkennbar. In der Vergangenheit hatte ich allerdings öfters das Gefühl, ein heillos verknotetes Knäuel in der Hand zu halten, bei dem der Faden zu reißen droht – und zeitweise hatte ich sogar den Eindruck, ich hab das Knäuel irgendwo verlegt oder verloren. Aber irgendwas ist dann immer passiert oder ich hab etwas getan, und dann ging es wieder weiter.

Daher hier noch abschließend:

Tipp #12: Gehe einfach los und sei offen für das, was kommt. Mit jedem Schritt den du setzt, wird auch von außen etwas Neues auf dich zukommen.

Wenn ich dich bei deinem kreativen Lebenstraum unterstützen kann, würde mich das sehr freuen!

Barbara Roth, M.A., weltweit führende Spezialistin für Business Cartoons & Visual Storytelling

Als Business Cartoonistin Künstlerin und Trainerin hat Barbara Roth eine Mission: Mehr Humor in die (Business-)Welt zu bringen. Und Unternehmen & UnternehmerInnen dabei zu unterstützen, ihr kreatives Potenzial freizusetzen, beruflich nutzbar zu machen und so noch erfolgreicher zu sein.

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