Sommerurlaub Blogartikel Cartoon Serie Motiv 1

Inspiration zum Zeichnen

In diesem Artikel erzähle ich, wie aus einer Inspiration zum Zeichnen mein Business entstanden ist. Denn ich kenne viele Menschen, die davon träumen, einen kreativen Beruf auszuüben. Die ein Talent haben oder einfach Freude an einer kreativen Tätigkeit haben. Sich aber nicht vorstellen können, wie, wo und wann sie daraus einen Beruf machen können. In diesem Blogartikel erzähle ich, wie bei mir alles begonnen hat – mit einer Inspiration zum Zeichnen. Und am Ende gibt es noch ein paar Tipps für alle, die gerade nicht wissen, wie sie am besten mit der Veränderung anfangen sollen.

(Lesezeit: ca. 5 Min.)

Ich war gerade auf Kreativurlaub in Griechenland

Und ich weiß noch genau: Eines Morgens, so gegen 10 Uhr, sitze ich auf der schattigen Terrasse. Der Sommertag begann gerade erst sich aufzuheizen. Wobei ich erwähnen sollte, dass ich Sommer und Hitze liebe. Das ist für mich die optimale Wohlfühl-Atmosphäre. Daher wäre das der optimale Moment gewesen, nichts zu tun. Denn meine Kurse würden erst am Nachmittag stattfinden. Vor mir lag also ein Vormittag der Muße und der Entspannung. Zumindest hatte ich es so geplant.

Aber plötzlich hatte ich den kreativen Impuls…

…wieder einmal Cartoons zu zeichnen. Nach vielen Jahren, in denen ich kaum gezeichnet hatte. Merkwürdige Sache, irgendwie. Dennoch (oder: gerade darum) gab ich dem Impuls nach. Letztlich war es ja ein Kreativurlaub. Also holte ich mir Papier und Stifte. Und dann passierte etwas ganz Ungewöhnliches:

Die Cartoons flossen förmlich aus mir heraus.

Ohne Skizzieren, ohne Entwürfe, ohne Korrekturen. Ich setzte den Stift aufs Papier und zeichnete einfach so los. Auf der Terrasse war es. Und auf dem Tisch lag so eine Plastiktischdecke. Ich erinnere mich noch, dass die Spitze von meinem Stift manchmal ein Loch ins Papier machte wegen des weichen Untergrundes. Insgesamt also keine perfekte Zeichenumgebung, sondern eher improvisiert. Interessanterweise war das völlig unerheblich. Ich war völlig im kreativen Flow (wozu es einen eigenen Blogartikel gibt).

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Am Strand, wo die Steine sind, fing alles an

Dort hatte ich am Tag davor, im Schatten sitzend, die eigentliche Inspiration zum Zeichnen gehabt. Indem ich ohne Absicht und völlig entspannt aufs Meer geblickt hatte. Und irgendwann war ich auf die Badenden aufmerksam geworden. Oder konkret: Auf diejenigen, die auf dem Weg ins tiefe Wasser waren und dabei zuerst die steinigen Stellen im seichten Wasser überwinden mussten. Aus eigener Erfahrung (an derselben Stelle) wusste ich, wie überraschend schmerzhaft ein falscher Schritt an dieser Stelle sein konnte. Daher schaute ich interessiert zu, wie die anderen es anstellten (denn meine favorisierte Technik ist das tastende Gehen mit schmerzverzerrtem Gesicht.)

Und während ich saß und schaute, hatte ich zwei Erkenntnisse

Zum Einen, dass ich vier unterschiedliche Techniken wahrnehmen konnte, wie die Badewilligen dieser Challenge begegneten. Zum anderen, dass das ziemlich witzig aussah: Immer wieder fingen Menschen an, die steinigen Stellen zu überqueren. Und immer wieder erkannte ich eine der vier Techniken. Rückblickend glaube ich, dass mein Unterbewusstsein bereits in dieser Situation entschieden hat, dass ich daraus Cartoons machen muss. Allerdings, und das weiß ich noch ganz genau, hab ich bewusst in diesem Moment noch keine Sekunde daran gedacht. Erst am nächsten Vormittag kam…

…der Impuls, Cartoons zu zeichnen

Die Situation habe ich am Anfang des Artikels bereits beschrieben. Allerdings muss ich jetzt noch ein paar wichtige Hintergrundinformationen nachliefern. Natürlich war es nicht das erste Mal in meinem Leben, dass ich Cartoon gezeichnet habe. Vielmehr hatte mich das Thema als Teenager und während meiner Zeit an der Uni in Berlin jahrelang beschäftigt. Allerdings war diese intensive Phase schon lange vorüber. In den letzten Jahren hatte ich kaum mehr gezeichnet. Entsprechend überrascht war ich auch selber.

Ich präsentierte die Cartoons bei der Vernissage am Abschlussabend

Der Gedanke kam mir übrigens auch spontan. Und ich überlegte noch: Soll ich das wirklich tun? Interessiert das irgendwen, was ich vormittags in meiner Freizeit auf meiner Terrasse zeichne? Trotz meiner Bedenken entschloss ich mich, es einfach zu tun. Da es keine Zeichnungen waren, die während der offiziellen Kurse entstanden waren, wusste ich erst gar nicht, wo ich sie hinhängen sollte. Schließlich befestigte ich die Din A4 Zeichenblätter mit Tesafilm (österr.: Tixo) an den Zweigen eines Baumes. Dort raschelten sie leicht und fielen dadurch sogar besonders gut ins Auge.

Ich war wirklich nervös: Wie würden die Reaktionen sein?

Dabei war ich mir überhaupt nicht sicher, wie die Cartoons ankommen würden. Als die ersten Personen in Lachen ausbrachen und ihre Handys zückten, um die Zeichnungen zu fotografieren, atmete ich erleichtert auf. Und ich dachte mir: Na ja, dann muss wohl an meinen Cartoons was dran sein, wenn die alle so viel Spaß damit haben. Mit dieser Motivation fuhr ich zurück nach Wien.

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Diese eine Inspiration zum Zeichnen war der erste Schritt zum Business

Ich würde heute sagen: Es war die Erkenntnis in mir, dass ich mich meinen Cartoons Menschen inspirieren und begeistern kann. Diese Erkenntnis schien mein Unterbewusstsein zu aktivieren. Denn wenige Wochen später passierte etwas Ähnliches. Interessanterweise bei einer SVA Gesundheitwoche. Teil des Programms war unter anderem auch Akquagymnastik. Während ich im Wasser dabei war, beobachtete ich die anderen Teilnehmer:innen. Und musste die ganze Zeit lachen, weil das alles so komisch aussah (die Akquagymnastik Cartoons können Sie sich übrigens auch in meinem Online Shop ansehen.) Wieder kam diese Inspiration zum Zeichnen. Die Cartoons präsentierte ich abends den anderen Teilnehmer:innen. Und bekam daraufhin meinen ersten Job als Business Cartoonistin (ein Infoposter zum Thema Digitale Kompetenzen – zu dem es auch einen Blogartikel gibt.)

Erkenntnisse und Tipps

Was können Sie jetzt für sich und Ihr eigenes (vielleicht zukünftiges) Business mitnehmen? Welche Tipps habe ich für Sie, wenn Sie vielleicht gerade auch an dem Punkt stehen, wo ich damals stand? Hier sind ein paar Inspirationen und Gedanken dazu:

  1. Kreative Dinge, mit denen wir uns als Teenager beschäftigt haben, könnten ein Hinweis auf unsere wahre Leidenschaft sein. Daher ist es hilfreich, einmal nachzudenken: Was habe ich damals eigentlich so gerne getan? Vielleicht erkennen Sie hier bereits eine Richtung, in die es gehen kann.
  2. Trauen Sie sich, die Dinge, die Ihnen Spaß machen, auch zu tun.
  3. Und wenn Sie sich trauen, aber keine Zeit dafür haben, dann überlegen Sie, wie, wo und wann Sie dafür Freiraum schaffen können. Aus irgendeinem Grund haben wir Menschen es scheinbar verlernt, Nichtstun als Teil des Lebens wertzuschätzen. Und wenn es fünf Minuten sind, wo Sie nicht am Handy rumfummeln. (Das ist meiner Erfahrung nach übrigens der beste Start – weshalb wir in meiner Live Masterclass die Handys ausschalten – damit wir frei sind und kreativ sein können. Falls Sie so eine Masterclass interessiert, finden Sie hier nähere Informationen).
  4. Geben Sie scheinbar verrückten Impulsen nach, wo die erwachsene Person in Ihnen sagt: Das ist doch Unsinn. Vielleicht ist es das Gegenteil davon – nämlich Ihr zukünftiges Business.
  5. Trauen Sie sich, die Dinge, die Sie gerne tun, auch herzuzeigen. Sei es in Vernissagen, auf Ihrer Webseite oder als Produkt auf etsy oder ähnlichen Online Marktplätzen.
  6. Machen Sie sich bewusst: Aus allem lässt sich ein Business machen. Das ist das Tolle an der heutigen Zeit, dass es so viele Möglichkeiten gibt. Allerdings müssen Sie bereit sein, einen ersten Schritt zu machen und ins Tun zu kommen. Die Business Chancen ergeben sich dann oft erst, wenn Sie sich bereits auf den Weg gemacht haben.
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Wenn Sie professionell Zeichnen lernen möchten…

…dann empfehle ich Ihnen meine Online Kurse und Live Masterclass Retreats. Darin lernen Sie Visualisieren & Figuren zeichnen und fesselnde visuelle Präsentationen erstellen. Für Flipchart & PowerPoint Präsentationen. Wir beschäftigen uns mit Strichmännchen, Emotionen und Gesichter Zeichnen ebenso wie mit Symbolen, Sketchnotes bis hin zur Entwicklung von eigenen Figuren und Maskottchen. Sie werden visuelles Denken lernen, Ihren eigenen Zeichenstil entwickeln – und natürlich auch Inspiration zum Zeichnen bekommen.

Barbara Roth ist international führende Business Illustratorin & Cartoonistin

„ Ich unterstütze Unternehmen und Einzelpersonen dabei, das eigene kreative Potenzial für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung und Transformation zu nutzen – und so noch erfolgreicher zu sein.“

Barbara Roth Foto

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