Die 5 PowerPoint Tipps, die ich Ihnen in diesem Blogartikel vorstellen, sind echte Quick Wins. Sie können damit Ihre PowerPoint Präsentationen unterhaltsamer und gleichzeitig wirkungsvoller gestalten. Indem Sie Ihre Kernbotschaften auf fesselnde und eindrucksvolle Weise auf den Punkt bringen. Los geht’s!
(Lesezeit: ca. 5 Minuten)
PowerPoint Tipp Nr. 1: Nutzen Sie die Wirkung von Schrift
Haben Sie sich schon einmal Gedanken über Ihre Schriftart gemacht? Für die meisten Menschen ist Schrift gleich Schrift. Ausgenommen Grafiker und Designer, die einen großen Teil ihres Arbeitsleben damit verbringen, aus Hunderten von Schriftarten diejenige auszuwählen, die eine optimale Wirkung erzielt. Denn jede Schriftart hat einen völlig anderen Charakter hat. Und dieser beeinflusst erheblich die textlichen Inhalte. Haben Sie schon einmal drüber nachgedacht? Eine Schrift kann seriös, witzig, konservativ, innovativ, unkonventionell und vieles mehr sein. Gerade auch in Präsentationen können hier ganz erstaunliche Unterschiede in der Wirkung auf das Publikum erzielt werden. Diese Wirkung sollte bewusst erzielt werden.
Daher lautet mein PowerPoint Tipp Nr. 1: Wählen Sie Ihre Schriftart bewusst!
Und falls Sie Mitarbeiter eines Unternehmens sind, wo die Schriftart als Teil der Corporate Identity verbindlich festgelegt ist: In diesem Fall sind Sie natürlich an die Vorgaben Ihres Unternehmens gebunden und haben bei der Schriftart wahrscheinlich keine kreativen Möglichkeiten.
Hier einmal ein Vergleich verschiedener Schriftarten und wie sie wirken – in Kombination mit exakt demselben Bild (einem Cartoon aus meinem Online Shop, den ich gerne verwende, wenn es um Veränderungen geht – und unsere Angst, den ersten Schritt zu gehen.)




PowerPoint Tipp Nr. 2: Bilder sind schneller als Schrift
Wenn Ihre Präsentation aus Text und Bild besteht, passiert etwas sehr Spannendes. Das sage übrigens nicht nur ich, sondern auch die so genannte Wahrnehmungspsychologie. Diese hat herausgefunden:
Unser Auge schaut immer zuerst auf das Bild. Erst danach beginnt das Auge, den Text zu lesen.
Der Grund ist ganz einfach: Bilder können viel schneller vom Gehirn verarbeitet werden als Text. Während wir einen Text Wort für Wort quasi ins Gehirn uploaden müssen, wird das Bild innerhalb von Millisekunden importiert.
Wie hilft Ihnen dieses Wissen jetzt bei der besseren Gestaltung Ihrer PowerPoint Präsentation?
Ganz einfach so:
Schauen Sie sich kurz noch einmal das Headerbild dieses Blogartikels an. Dort sehen Sie eine Comicfigur mit Fernrohr auf der linken Seite – und den Text „5 Tipps für PowerPoint“ auf der rechten Seite.
Versetzen Sie sich jetzt einmal kurz in die Rolle Ihres Auges beim Betrachten dieses Headerbildes:
Zuerst wird Ihr Auge auf die Figur mit dem Fernrohr schauen. Dann wandert das Auge das Fernrohr entlang nach rechts zum Text. Dann liest das Auge den Text. Dabei fühlt sich das Auge so richtig wohl. Weil das Bild das Auge fließend zum Text hinüberleitet.
Warum ist dieser fließende Übergang von links nach rechts so einfach für unser Auge?
Die Antwort liegt in unserer Kultur: Im Deutschen (und allen westlichen Sprachen) lesen wir von links nach rechts. Unser Auge ist also richtiggehend trainiert darauf, alles von links nach rechts anzuschauen.
(Im Vergleich dazu gibt es bekanntlich Kulturen und Sprachen wie z.B. Hebräisch, Arabisch oder Japanisch, wo das Auge in andere Richtungen trainiert wird: von rechts nach links – oder auch von oben nach unten und gleichzeitig von rechts nach links. Ich habe selber einige Zeit in Japan gelebt und gearbeitet und spreche und lese Japanisch. Ich kann Ihnen versichern: Selbst Kinderbücher zu lesen war für mich Schwerstarbeit. Nicht allein wegen der Zeichen, sondern auch wegen der ungewohnten Leserichtung!)
Aber kommen wir zurück zu Ihrer PowerPoint Präsentation:
Mein PowerPoint Tipp Nr. 2: Nutzen Sie Bilder nicht nur als dekorative Elemente, sondern als Magnete, mit denen Sie die Aufmerksamkeit Ihres Publikums magisch anziehen. Sorgen Sie für einen fließenden Übergang vom Bild zum Text, indem Sie Bilder links und Texte rechts positionieren.
(Und lassen Sie sich nicht irritieren, wenn Sie überall und immer wieder das Gegenteil sehen: Ich meine damit Präsentationen und Vorlagen, wo der Text links und das Bild rechts steht. In diesen Fällen wird das Bild einfach dekorativ verwendet.)
PowerPoint Tipp Nr. 3: Lassen Sie Leerraum
Der nächste Tipp klingt zwar einfach, ist aber eine echte Herausforderung: Lassen Sie Teile Ihrer Präsentation leer. Gerade weil erfahrungsgemäß 90% aller Präsentationen heillos überfüllt sind. Das Problem dabei: Statt durch die Fülle an Wirkung zu gewinnen, verlieren die Präsentation an Kraft und Fokus.
Grafiker und Illustratoren ebenso wie Architekten, Verpackungs- und Ladendesigner nutzen leere Flächen als kreatives Gestaltungsprinzip. Und es gilt die Faustregel: Je hochwertiger ein Produkt oder eine Präsentation, desto mehr Raum bleibt leer. Denken Sie an Läden für Designermode oder Parfümverpackungen. Da können Sie die Inszenierung von Luxusmarken durch den Einsatz von Leerraum auf faszinierende Weise erleben.
Daher lautet mein PowerPoint Tipp Nr. 3: Machen Sie sich dieses Prinzip bei der Gestaltung Ihrer Präsentation zunutze: Beginnen Sie schrittweise damit, immer mehr Platz auf Ihren Folien leer zu lassen. Am Anfang kann Ihr Ziel sein, 1/4 der Fläche leer zu lassen. Indem Sie beispielsweise gezielt eine Ecke auf Ihrer Folie leer lassen. Besonders spannend wird es, wenn Sie diese leeren Ecken variieren. So wirken Ihre Folien abwechslungsreicher und Ihre Präsentation interessanter.
Steigern Sie den Leerraum, bis es Ihnen gelingt, 1/2 oder sogar 3/4 Ihrer Gesamtfläche leer zu lassen. Sie werden sehen, wie unglaublich spannend sowas sein kann – für die Gestaltung Ihrer Präsentation ebenso wie für Ihr Publikum.
Und falls Sie es zur echten Meisterschaft bei der Gestaltung von Präsentationen bringen möchten, dann überlegen Sie sich einmal, ob Sie vielleicht die eine oder andere Folie überhaupt ganz leer lassen – als Spannungsmoment innerhalb Ihres Präsentationsablaufs.
PowerPoint Tipp Nr. 4: Erzählen Sie Geschichten
Faszinieren Sie Ihr Publikum, indem Sie aus Ihrer Präsentation eine fesselnde und unterhaltsame Geschichte machen.
Halten Sie sich einmal kurz vor Augen, wie bildlich unsere Sprache eigentlich ist: Im Business sprechen wir von den Meilensteinen eines Projekts. Oder den notwendigen Schritten, um ein Ziel zu erreichen.
Wenn Sie sich diese Worte einmal bildlich vorstellen, dann ist jedes Projekt oder jeder Prozess im Grunde ein Weg oder eine Reise hin zu einem Ziel. Daraus können Sie ganz leicht eine Bildergeschichte machen. Das nennt man dann Visual Storytelling.
Und ein Klassiker des Visual Storytellings ist der Weg. Entlang dieses Wegs arrangieren Sie Ihre Meilensteine. Vielleicht besteht der Weg auch aus einer Fußspur, mit der Sie die Schritt auf dem Weg visualisieren?
Daher lautet mein PowerPoint Tipp Nr. 4: Nutzen Sie das Bild eines Weges.
Eine der Figuren, die Sie mit dem gratis Starter-Set basteln können.
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PowerPoint Tipp Nr. 5: Figuren als Blickfang
Figuren entfalten in Präsentationen eine einzigartige Wirkung: Sie wirken wie Magnete, welche die Blicke Ihres Publikums auf sich ziehen.
Und zwar liegt dieser Wirkung ein ganz einfaches Prinzip zugrunde: die Art und Weise, wie wir Menschen auf andere Wesen reagieren. Denn wir schauen immer als erstes auf das Gesicht. Sie können das gleich einmal selber austesten: Schauen Sie sich ein Foto an, auf dem auch eine oder mehrere Personen zu sehen sind. Und machen Sie sich bewusst, wo Sie als erstes hinschauen. Erwischt, werden Sie denken! Denn Sie können sich quasi selber dabei beobachten, wie Ihr Blick fast magisch von den Gesichtern angezogen wird.
Und diese Magie haben nicht nur menschliche Gesichter. Sondern auch die Gesichter von Sketchnotes Figuren und Comic Männchen.
Daher lautet mein PowerPoint Tipp Nr. 5: Verwenden Sie in Ihren Präsentationen Figuren!
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Barbara Roth MA, international führende Business Cartoonistin
„Ich unterstütze Sie dabei, Ihre PowerPoint Präsentationen fesselnd und faszinierend zu gestalten!“






