Barbara Roth beim Flipcharts gestalten

Einzigartige Flipcharts gestalten – die vier wichtigsten Schritte

Erfahren Sie in diesem Blogartikel, wie Sie unverwechselbare Flipcharts gestalten – mit spannenden Flipchart Ideen und konkreten Beispielen.

(Lesezeit: 10 Min.)

Hören Sie auf, Ihre Flipcharts wie alle anderen zu gestalten

Mein wahrscheinlich wichtigster Tipp beim Flipchart gestalten lautet: Hören sie endlich auf, Flipcharts wie alle anderen zu gestalten. Mißtrauen Sie Flipchart Trainings, in denen man Ihnen erzählt, wie „man“ angeblich Flipcharts zu gestalten hat.

Meiner Erfahrung nach kommt bei solchen Flipchart Seminaren nur eines heraus: Eine Masse an Flipcharts, die alle wie aus der Retorte aussehen. Alle mit derselben Schrift. Alle mit einem identischen Rand (…denn in der Branche kursiert seit Jahrzehnten die Ansicht, Flipcharts müssten Ränder haben, um zu wirken. Mehr zu diesem Unsinn weiter unten). Alle mit Schatten an denselben Stellen. Und alle mit den exakt selben Flipchart Figuren, die wie leblose Roboter aussehen. Kurz: Alle zum Verwechseln ähnlich. So dass sich von Ihrer Persönlichkeit oder Ihrem Unternehmen absolut nichts in Ihrer Flipchartgestaltung widerspiegelt.

Solche Flipchart Trainings sind leider perfekte Kreativitäts-Killer. Weil Sie Ihnen jegliche Individualität absprechen und Sie in ein Schema F pressen.

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Schritt 1: Haben Sie den Mut, Ihre Flipcharts anders zu gestalten.

Sie wollen sich nicht damit zufrieden geben, einer von Millionen von Flipchart-Robotern zu sein? Gratulation! Dann sind Sie hier richtig. Und das Zauberwort für die Gestaltung von Flipcharts und Flipchart Präsentationen heißt „Einzigartigkeit“. Einzigartig sein ist im Grunde sehr einfach: Sie machen Dinge anders als andere. Dadurch heben Sie sich von der Masse ab. Und, schwupps, sind Sie einzigartig.

Klingt einfach, und ist es auch. Allerdings hat die Sache auch eine unbequeme Begleiterscheinung: Alles, was einzigartig ist, fällt auf. Und Auffallen ist für viele Menschen unerträglich. Weil Auffallen bedeutet, dass einen andere Menschen wahrnehmen. Und unter diesen anderen Menschen wird es immer einen gewissen Prozentsatz geben, der Sie und Ihre Flipcharts einfach nur doof findet.

Sie sind noch nicht abgeschreckt? Sehr gut. Dann lesen Sie weiter, wie Sie konkret damit beginnen, Ihre Flipcharts einzigartig zu gestalten…

Flipchart gestalten Beispiel: Goldene Regel des Präsentierens

Der Erzschurke Goldfinger aus dem gleichnamigen James Bond Film wäre mit dieser Flipchartgestaltung, bei der das Wort GOLD stark emotionalisiert wurde, sicher sehr glücklich.

Flipchart Idee 1:

Betreiben Sie ein bisschen Recherche. Indem Sie die Flipchart Präsentationen um sich herum ganz bewusst wahrnehmen. Und sich einmal anschauen, was es überhaupt alles so gibt.

Schauen Sie sich Flipcharts im Internet an, z.B. auf Pinterest.

Richten Sie bei Seminaren oder Vorträgen mit Flipcharts einmal Ihre volle Aufmerksamkeit auf die Art, wie diese gestaltet sind.

Versuchen Sie, Gestaltungsprinzipien zu erkennen und zu verstehen, wann Flipcharts wirken – und was die Mechanismen hinter dieser Wirkung sind.

Beim Flipchart zum Thema „Goldene Regeln“ ist es vor allem die Farbe der Goldbarren und -münzen, welche die Atmosphäre des Flipcharts ausmachen.

Flipchart Beispiele:

Schritt 2: Tun Sie das, was Sie wirklich wollen

Falls Sie bereits ein älteres Semester sind, erinnern Sie sich vielleicht noch an ein Buch, das in den 80er Jahren erschien: Die unendliche Geschichte. Falls Ihnen jetzt spontan der Name Limahl einfällt und Sie sich an den Hitparaden-Dauerbrenner von damals erinnern (und vielleicht auch die blonde Spike-Frisur des Sängers), dann welcome to the 80s club.

Das war damals der Titelsong zur (wie ich fand, grottenschlechten) Verfilmung von Michael Endes gleichnamigen Buchs. Wenn Sie dieses zu lesen beginnen, dann finden Sie darin ganz am Anfang den Satz „Tu, was du willst“. Womit nicht gemeint ist, dass Sie Unfug treiben oder jeden Quatsch machen sollen, der einem einfallen könnte, sondern:

Dass Sie das tun, was Ihrer Persönlichkeit entspricht. Wozu es Sie quasi treibt. Was in Ihrem Inneren vorhanden ist und sich Ausdruck verschaffen will. Dieser Satz gilt auch bei der Gestaltung von Flipcharts und Flipchart Präsentationen.

Und weil der Prozess des in sich Reinspürens vielen Menschen schwer fällt, gebe ich Ihnen hier ein paar Beispiele zur Inspiration:

Beispiel 1: Schatten zeichnen – ja oder nein?

Ein Kursteilnehmer hat mich mal gefragt, ob er Schatten zeichnen soll. Darauf hab ich ihn gefragt, ob er Schatten zeichnen WILL – oder ob er sie nur zeichnet, weil ihm irgendein Flipchart-Plumperquatsch gesagt hat, dass ein Flipchart Schatten haben muss. (Hinweis für jüngere Leser: Plumperquatsch is ein Relikt der späten 70er – verzeihen Sie mir, ich bin Oldie. Aber googeln Sie das Wesen, wenn Sie’s interessiert. Ich verwende den Begriff hier für eine gewisse Spezies von Pseudo-Flipchartexperten, die gerne kategorische Aussagen darüber machen, wie Flipcharts auszusehen haben).

Nach ein bisschen Reflexion kam der Teilnehmer zu dem Schluss, dass er Schatten liebt und in seinen Flipchart Präsentationen gerne mit ganz viel Schatten arbeitet und in Zukunft noch viel mehr Schatten zeichnen möchte. Das war für mich eine klare Ansage, ihn bei seiner Entdeckungsreise bestmöglich zu unterstützen. Und ich habe ihm kreative Aufgaben gegeben, mit denen er seine „Schattenwelt“ erforschen konnte. Nach dem Motto: Wenn schon Schatten, dann aber richtig geile Schatten. Schatten, die witzig sind, die auffallen, die etwas Besonderes sind. Schatten als einzigartige Gestaltungselemente.

Beispiel 2: Schwarzweiss oder Farbe

Wenn Sie meine Flipcharts ansehen, dann fällt Ihnen auf, dass ich fast immer in Schwarzweiss arbeite. Mit meinem Logo als einzigem farblichen Element. (Übrigens immer ohne Schatten und in fast allen Fällen ohne Rahmen – weil ich persönlich Schatten und Rahmen nicht mag.) Die Gründe dafür sind vielfältig, aber ich mache es kurz:

Ich war immer schon ein Fan von Minimalismus. Als Cartoonistin habe ich immer den Fokus darauf gelegt, mit so wenig Strichen wie möglich zu arbeiten. Bei vielen Zeichnungen ringe ich um jeden einzelnen Strich. Diese Eigenheit von mir wurde dadurch verstärkt, dass ich einmal in Japan gelebt habe und die japanische Kultur sehr schätze, insbesondere leere Tatami Zimmer.

Außerdem habe ich mich an der Uni in England intensiv mit Shakespeare beschäftigt. Und wie Ihnen wahrscheinlich bekannt ist, war die Bühne bei Shakespeare absolut leer. Das Bühnenbild existierte quasi nur in der Phantasie der Zuschauer. Auch bei meiner spirituellen Entwicklung stoße ich immer wieder auf das Prinzip der Leere als Gestaltungsprinzip & Inspiration. Das heißt: Schwarzweiss ist wirklich „Meins“.

Mit einer Praktikantin, die ein unglaubliches Talent für den Umgang mit Farben hatte, hatte ich eine Diskussion zum Thema Schwarzweiss oder Farbe. Wir tauschten unsere unterschiedlichen Weltbilder aus.

Ich: Minimalismus ist alles. Auf den Strich kommt es an.

Sie: Das Leben ist Farbe. Ohne Farbe geht gar nichts.

Die Diskussion war faszinierend, und wir verstanden plötzlich beide, wie unterschiedlich Menschen die Welt sehen können. Und diese Vielfalt und Unterschiedlichkeit ist es, die das Leben ausmachen.

Daher: erforschen Sie doch einmal, wie es Ihnen mit Farben geht. Ob Sie gerne mit Farben arbeiten. Und wenn ja: mit welchen arbeiten Sie besonders gerne? Welche mögen Sie weniger? Indem Sie Ihren natürlichen Neigungen folgen, beginnen Sie, an Ihrem individuellen Stil zu arbeiten.

Beispiel 3: Braucht ein Flipchart einen Rahmen?

Einer der Sätze, den ich schon öfters von Flipchart Coaches gehört habe, lautet: Ein Flipchart braucht einen Rahmen, damit es wirkt.

Wirklich?

Um Ihnen die Absurdität dieser Aussage bewusst zu machen, stelle ich Ihnen einfach mal die Frage: Glauben Sie, die größten Gemälde der Kunstgeschichte sind nur wegen ihres Rahmens berühmt geworden?

Jetzt werden Sie vielleicht denken: „Na ja, die Bilder wirken, weil die Maler etwas gemalt haben, was uns Menschen einfach anspricht – in dem Fall kommt es auf den Rahmen nicht wirklich an.“

Aha!

Bilder können also auch ohne Rahmen wirken. Sie müssen einfach nur so gestaltet sein, dass sie das gewisse Etwas besitzen.

Übertragen Sie diesen Gedanken auf Ihre Flipcharts, und Sie wissen, worauf Sie sich fokussieren sollten: Einzigartige Flipcharts zu gestalten. Mit oder ohne Rahmen, wie Sie möchten. Aber erwarten Sie bitte nicht, dass ein Rahmen ein mittelmäßiges Flipchart zu einem Meisterwerk macht.

Flipchart Überschrift Beispiel Flipchart Flow

Flipchart Beispiel 2: Bei der Gestaltung des Flipcharts zum Thema Flow (den Blogartikel dazu finden Sie hier) dominieren zwei Elemente: Eine übergroße Comic Figur und die schnörkelige Headline.

Flipchart Idee 2:

Sammeln Sie einmal all die Gestaltungselemente und Flipchart Ideen, die Ihnen persönlich gefallen und mit denen Sie in Zukunft verstärkt arbeiten möchten.

Und, ganz wichtig, machen Sie sich auch eine (gedankliche) Wegwerf-Liste. Darauf notieren Sie die Dinge, die Ihnen noch nie Spaß gemacht haben und die Sie immer nur gezeichnet haben, weil Sie dachten (oder weil man Ihnen erzählt hat), dass Sie das müssen.

Bei mir würde das etwa so aussehen: Ich verwende die Farben Schwarz sowie Rot (für mein Logo). Außerdem arbeite ich mit einem starken Fokus auf Figuren. Zudem sind meine Flipcharts extrem minimalistisch, mit viel Leerraum und wenig Text. Und ich nutze auf fast allen Flipcharts Visual Storytelling. Entsprechend stehen auf meiner Wegwerfliste Rahmen, Schatten, Boxen, Banner, Unterstreichungen, andere Farben u.v.m. Was allerdings nicht heißt, dass ich nicht ab und zu auch mal das eine oder andere Element trotzdem einsetze.

Schritt 3: Entwickeln Sie Ihren eigenen Stil

Wenn Sie wissen, mit welchen Flipchart Ideen Sie gerne arbeiten, dann ist es jetzt an der Zeit, es auch zu tun. Nutzen Sie beim Flipchart Gestalten genau die Elemente, die Sie besonders gerne verwenden. Und lassen Sie all diejenigen weg, die Ihnen persönlich keinen Spaß machen.

Sie werden sehen: Sobald Sie mit diesem Denken an Ihre Flipcharts herangehen, werden Sie quasi automatisch Ihren individuellen Stil entwickeln.

Dieser kommt natürlich nicht über Nacht (aber muss er das?). Vielmehr wird er sich mit jedem neuen Flipchart immer klarer zeigen. Und hier noch ein paar Überlegungen als Inspiration für Sie:

Flipchart Regeln – zum Vergessen!

Wie ich oben schon geschrieben habe, halte ich nichts von den vielen Pseydo-Regeln für die Flipchartgestaltung. Die beiden Top-Themen Rahmen und Schatten hatte ich bereits weiter oben erwähnt.

Und ich möchte hier nochmal darauf hinweisen: Wenn ein Flipchart mittelmäßig ist, dann hilft es auch nicht mehr, wenn Sie einen Rahmen drumherum zeichnen oder alle Ihre Icons oder Wörter mit Schatten versehen.

Statt sich mit Nebenschauplätzen zu beschäftigen (und das sind Rahmen und Schatten), empfehle ich Ihnen: Zeichnen Sie grandiose Visuals und gestalten Sie damit Aufsehen erregende Flipcharts. Und wenn Ihr Publikum anfängt, Ihre Flipcharts zu fotografieren, dann wissen Sie, dass Sie was richtig machen!

Wer immer diese ulkigen Flipchart Regeln erfunden hat, hat meines Erachtens grundsätzlich nicht begriffen, was in der Kunstgeschichte seit Jahrtausenden passiert:

Ununterbrochen wurden geltende Regeln von innovativen Malern gebrochen und so neue kunstgeschichtliche Epochen in die Welt gebracht. Die braven Regel-Befolger von damals dagegen sind größtenteils in Vergessenheit geraten.

Insofern bewegen Sie sich in illustrer Gesellschaft, wenn Sie beginnen, die geltenden Flipchart Regeln zu hinterfragen und Ihr eigenes Ding durchzuziehen. Und das ist ein Schritt um den kommen Sie nicht herum, wenn Sie wirklich grandiose Flipcharts gestalten wollen: Sie müssen aufhören, sich von anderen Menschen sagen zu lassen, was Sie tun soll. Stattdessen sind Sie dazu aufgerufen, Ihre eigene Kreativität zu entdecken und aus sich herauszuholen und aufs Flipchart zu bringen.

Flipchart Regeln – es gibt sie doch.

Aber!

Es gibt doch einige Regeln, die Sie kennen und beherrschen sollten. Dabei handelt es sich allerdings um Regeln, die nichts mit der Nutzung des einen oder anderen Gestaltungsprinzips zu tun haben. Sondern vielmehr mit der Art und Weise, wie wir Bilder anschauen (das korrekte Wort heißt, soweit ich weiß, Wahrnehmungspsychologie).

Es handelt sich also um sozusagen handfeste Gestaltungsprinzipien. Die darüber entscheiden, ob Ihr Flipchart das aussagt, was Sie damit ausdrücken wollen. Gestaltungsprinzipien, die (wenn Sie sie nicht kennen), bei Ihrem Publikum Gefühle oder Assoziationen hervorrufen können, die genau das Gegenteil von dem sind, was Sie eigentlich beabsichtigt hatten. Was in einigen Fällen ziemlich ins Auge gehen kann!

Selbstpräsentation am Flipchart mit Visual Storytelling Barbara Roth

Blogartikel Selbstpräsentation am Flipchart mit Visual Storytelling

In diesem Blogartikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Selbstpräsentation am Flipchart mit Visual Storytelling fesselnd & faszinierend gestalten können.

Vorsicht bei der Nutzung von Flipchart Vorlagen!

In meinen Zeichenkursen ermutige ich die Teilnehmer immer, vorsichtig mit Flipchart Vorlagen umzugehen. Denn Vorlagen sind nichts anderes als deen anderer Menschen (oder eines Algorithmus, der von einem anderen Menschen definiert wurde). Wenn Sie einzigartig werden wollen, müssen Sie sich allerdings von den Flipchart Ideen anderer Menschen befreien.

Der Grund dafür ist ganz einfach: Solange Sie nachmalen, imitieren, abpausen (nennen Sie es, wie Sie wollen), bleibt Ihre persönliche Kreativität verschüttet. Sie befinden sich in einer Art Schlafmodus.

Das kann in vielen Fällen eine schnelle, bequeme Lösung sein. Wenn Sie etwa ganz schnell eine Flipchart Idee für einen Workshop brauchen. Oder Ihnen gerade absolut nichts einfällt. Es spricht nichts dagegen, hin und wieder Vorlagen zu nutzen. Wenn Sie es allerdings regelmäßig tun, zerstören Sie allerdings mit der Zeit Ihre Fähigkeit, selber kreative Ideen zu entwickeln. Irgendwann können Sie es dann wirklich nicht mehr.

(Das ist so wie mit Google Maps: Immer weniger Menschen sind in der Lage, ohne Google Maps oder Navi einen Weg zu finden. Ich selber bin noch ohne Internet aufgewachsen und weiß, dass damals noch jeder Mensch diese Fähigkeit besaß. Meiner Ansicht nach handelt es sich dabei um das, was man „erlernte Hilflosigkeit” nennt.)

Überlegen Sie sich, ob Sie sich von den Ideen anderer Menschen abhängig machen wollen – oder ob Sie sich Ihrer natürlich angeborenen Kreativität bedienen möchten.

Denn erst in dem Moment, wo Sie vor einem leeren Flipchart stehen und sich überlegen: Wie will ICH das Flipchart in MEINEM STIL gestalten?… erst in diesem Moment beginnt Ihre Kreativität wach zu werden. Aus spiritueller Sicht betrachtet, und diese Sichtweise ist ein wichtiger Aspekt bei meiner kreativen Arbeit, beginnen Sie erst in diesem Moment, ihr wahres Ich zu leben.

Flipchart Der erste Strich

Flipchart Beispiel 3: Das Geheimnis dieses Flipcharts liegt in dem hohen Anteil an leerer Fläche und der dynamischen Linie, die schräg nach oben führt.

Flipchart Idee 3:

Nehmen Sie jetzt Ihre Lieblingselemente und konzentrieren Sie sich voll darauf, wie Sie mit diesen Elementen bestmöglich spannende Flipcharts und Flipchart Präsentationen gestalten können.

Und ein Tipp aus eigener Erfahrung:

Manchmal werden Sie an den Punkt kommen, wo Sie nicht weiterwissen und absolut keine spannende Flipchart Idee haben. Lassen Sie in einem solchen Fall die Flipchartgestaltung einfach ein, zwei Tage ruhen. In der Regel werden Sie dann plötzlich eine Idee haben, wie Sie Ihr Flipchart gestalten möchten. Oder wenn Sie längere Zeit das Gefühl haben, förmlich festzustecken, dann gehen Sie ins Museum oder lassen Sie sich vom Internet oder Büchern inspirieren.

Schritt 4: Nutzen Sie Flipchart Figuren

Meiner Wahrnehmung nach sind nur sehr wenige Flipcharts mit wirklich wirkungsvollen Flipchart Männchen gestaltet. In der Regel werden leblos wirkende Kegelfiguren oder roboterartige Flipchart Strichmännchen verwendet.

Das heißt, dass Sie allein durch die Verwendung wirkungsvoller Flipchart Figuren bereits ein echtes Alleinstellungsmerkmal haben! Wenn ich wirkungsvoll sage, dann meine ich übrigens nicht technisch perfekt gestaltete Flipchart Figuren. Sondern vielmehr Figuren, bei denen man schmunzeln muss, weil sie lustig sind und einen emotional berühren.

Solche Flipchart Männchen sind das wahrscheinlich wirkungsvollste Element, dass Sie am Flipchart einsetzen können.

Daher ist meine Empfehlung: Nutzen Sie unbedingt Flipchart Figuren! Lassen Sie sich von den wunderschönen Figuren einiger Teilnehmer aus meinen Zeichenkursen inspirieren – mit dem Wissen: sowas können Sie auch!

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…in den Live und Online Sketchnotes Masterclasses mit Cartoon-Profi Barbara Roth.

Barbara Roth MA, international führende Business Cartoonistin

„Ich unterstütze Sie dabei, das in Ihnen schlummernde Talent zum Leben zu erwecken – so dass Sie ganz schnell & leicht ins Zeichnen kommen.”

Business Illustrator and Cartoonist Barbara Roth
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